Google Ads: Konto gesperrt

Ihr Google Ads Konto wurde gesperrt? Zunächst sollten Sie Ruhe bewahren und keine voreiligen Entscheidungen treffen. Jede Kontosperrung von Google hat einen Grund. In wenigen Fällen liegt ein Missverständnis vor. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie aktiv die Schuld an der Sperrung tragen. Die Ursache kann auch Ihnen unbekannt sein.

Wenn das Google Ads Konto gesperrt wurde, gehen i.d.R. alle Alarmglocken an. Ihr vermutlich wichtigster Werbekanal wurde pausiert. Keine Neukunden, keine erwarteten Bestellsummen. Ein kritischer Zustand für Ihr Unternehmen. Entscheiden Sie, ob Sie der Ursache allein nachgehen, oder Unterstützung benötigen. Sollten Sie Unterstützung wünschen, damit Ihr Google Ads Account hoffentlich schnell wieder freigegeben wird, melden Sie sich bei mir via Kontaktformular.

Google Ads Konto gesperrt

Senden Sie mir am besten in Ihrer ersten E-Mail bereits folgende Informationen.

  • Datum der Kontosperrung
  • Grund der Kontosperrung
  • Beschreibung, wenn, dann was bereits getan wurde
  • Account-Nummer (xxx-xxx-xxxx)

Meine Beratungsleistung kostet Sie für die Google Ads Sperre nur 99 Euro inkl. MwSt. Bitte füllen Sie das Formular aus und führen Sie anschließend die Zahlung durch. Im Anschluss erhalten Sie weitere Informationen und ich kann mit meiner Leistung beginnen, damit wir gemeinsam eine Chance erhalten, Ihr Google Ads Konto freizuschalten.

Offizieller Google Partner

Als offizieller Google Partner biete ich Ihnen meine Unterstützung.

Hinweis: aus gesundheitlichen Gründen sind derzeit keine Auftragsarbeiten möglich. Bei bestehenden Anfragen werde ich mich hoffentlich bis Mitte / Ende Mai 2022 melden.


Typische Gründe für eine Google Ads Sperre

Umgehung von Systemen

Keine Meldung nervt mehr, als jene die mit „Ihr Konto wurde gesperrt“ beginnt. In diesem Fall gefolgt von „Ihr Konto verstößt gegen die Richtlinie zur Umgehung von Systemen.“

Ein paar typische Gründe für diese Meldung sind:

  1. Es besteht bereits ein Google Ads Konto mit Sperre, aber Sie haben ein neues Konto eröffnet, um dies zu umgehen.
  2. Sie haben Anzeigen genutzt, bei denen je nach Endgerät, unterschiedlicher Content auf der Zielseite ausgespielt wurde.
  3. Sie verwenden Cloaking-Techniken um echten Nutzern andere Inhalte zu präsentieren, als den Google Bots.
  4. Sie haben die URL-Struktur Ihrer Webseite umgestellt und die Ziel-URLs der Anzeigen münden in Weiterleitungen (Redirects).
  5. Ihre Webseite und Ihr Google Konto verfügt über unterschiedliche Unternehmensdaten. Eventuell haben Sie vergessen Ihre persönlichen Daten im Konto zu aktualisieren.

Verdächtige Zahlungsaktivitäten

Google hat verdächtige oder betrügerische Zahlungsaktivitäten bei Ihrem Google Ads Konto festgestellt und zeigt Ihnen folgende Warnung im Account.

Typische Hintergründe dieser Meldung:

Die Ablehnung wegen verdächtiger Zahlungen bzw. Zahlungsaktivitäten, ist etwas komplizierter als viele andere Meldungen. Sobald sich mir typische Gründe aus eigenen Erfahrungen von beauftragten Konten herauskristallisieren, nenne ich diese gerne hier. Bisher ist es jedoch sehr unterschiedlich.

Wichtig ist, dass dieses Problem unbedingt mit dem Support geklärt wird. Der einfache Einspruch, der von Google als bester Weg dargestellt wird, kann hier nur helfen, wenn Sie exakt wissen, was das Problem ist. In jedem anderen Fall rate ich zum offiziellen Support. Riskieren Sie nicht, dass Ihr Google Ads Konto endgültig gesperrt wird und Sie auch kein neues Konto mehr eröffnen dürfen!


Achtung: Erstellen Sie bitte, wenn ein Google Ads Konto eine Sperre hat, keinen neuen Account. Google weist darauf ebenfalls hin. Es könnten dann alle weiteren verknüpften Konten ebenfalls gesperrt werden. Damit wird das Dilemma nur größer. Wichtig ist jetzt, die bestehende Sperre aufzuheben, indem die Probleme beseitigt werden. Schreiben Sie mir, wenn Sie sich nicht allein damit beschäftigen wollen, sondern stattdessen Ihren anderen Aufgaben nachgehen möchten.


Schritt für Schritt

E-Mails zur Kontosperrung suchen

Google sperrt Accounts immer mit einer schriftlichen Benachrichtigung. Mindestens der Kontoinhaber hat eine E-Mail auf die Adresse erhalten, die im Konto hinterlegt ist. Dies ist normalerweise auch die Adresse, wo abgelehnte Anzeigen und andere Meldungen eintreffen.

Google nennt in den E-Mails meistens eine schwammige Begründung. Handelt es sich um einen schwerwiegenden Verstoß gegen die Richtlinien, so befindet sich i.d.R. eine der folgenden Mitteilungen in der E-Mail.

  • Umgehung von Systemen
  • Koordinierte irreführende Praktiken
  • Inakzeptable Geschäftspraktiken
  • Produktfälschungen
  • Werbung für nicht autorisierte Apotheken
  • Verstoß gegen Wirtschaftssanktionen

Zusätzlich gibt es noch eine Vielzahl an Verstößen gegen die direkten Google Ads Richtlinien. Zu diesen Verstößen kann es sein, dass Google auch unmittelbar Informationen zur Abhilfe mitgibt.

Sämtliche Probleme abstellen

Bevor es eine Chance gibt, dass Ihr Google Ads Konto wieder entsperrt wird, müssen alle Probleme abgestellt werden. Außerdem sollten Sie sich sicher sein, dass keine anderen Probleme vorliegen, die erst bei einer manuellen Prüfung auffallen. Passiert dies doch, haben Sie zwar die alten Probleme abgestellt, erhalten jedoch aufgrund anderer, bisher unentdeckter Ursachen, eine erneute Kontosperre.

Nutzen Sie in jedem Fall die Chance, auf die E-Mail, die zur Kontosperre kam, zu antworten und freundlich um weitere Hinweise zu bitten. Schildern Sie, dass Sie die Ursache unbedingt abstellen möchten und das Konto im Rahmen der Google Ads Richtlinien pflegen wollen. Bleiben Sie immer freundlich, egal wie hoch der Druck für Sie ist!

Bei Problemlösungen sollten Sie ehrlich zu sich selbst sein. Wir alle wissen, dass es kritische Themen gibt. Sowohl bei der technischen Seite als auch bei der thematischen Seite, erfolgt gerne ein Tanz auf der Rasierklinge was das Regelwerk von Google angeht. Wenn es jedoch um die Aufhebung einer Kontosperre geht, sind Sie nicht in der passenden Position, um unnötige Risiken einzugehen. Stellen Sie alle Probleme ab und hoffen Sie auf eine zeitnahe Bearbeitung.

Widerspruch gegen Kontosperrung

Google hat hier (https://support.google.com/google-ads/workflow/9290386?hl=de) ein Formular, welches Ihnen einen ordentlichen Widerspruch bzgl. des gesperrten Kontos ermöglicht. Diese Seite sollten Sie im gleichen Google Account aufrufen, in dem auch Ihr Google Ads Konto liegt. Andernfalls könnte dort die Meldung „Ihr Konto hat derzeit einen einwandfreien Status.“ erscheinen. Sie finden auf der Seite auch weiterführende Informationen rund um gesperrte Google Ads Accounts. Sollten Sie sich also nicht sicher sein, lesen Sie sich tiefer in diese Materie ein. Gerne stehe ich Ihnen auch unterstützend zur Seite, damit Ihr Google Ads Konto wieder freigeschaltet wird.

Microsoft / Bing Ads als Backup

Sie nutzen noch keine Microsoft / Bing Ads, aber haben ein gesperrtes Google Ads Konto? Kompensieren Sie einen Teil der Einbußen und schalten Sie Werbung über die Microsoft Suche Bing. Microsoft Advertising bietet Ihnen zwar i.d.R. weniger Reichweite, überzeugt dafür aber auch mit geringeren Klickpreisen und niedrigerem Wettbewerb.

Warten Sie nicht einfach auf die Freischaltung Ihres Google Ads Accounts, sondern reagieren Sie proaktiv und bleiben Sie sichtbar. Entscheiden Sie sich für Bing Ads und ich unterstütze Sie gerne zum monatlichen Festpreis.